Unfall mit der Fähre auf Hiddensee…

…..Und in der Ostseezeitung kann man den Bericht lesen.

Ein weiterer Bericht von der OZ  kann man hier lesen. Bitte anklicken.

Aus der OZ vom 11.11.11
Unfall mit Fähre „Schaprode“: Schaden höher als gedacht
Neuendorf (OZ) – Das außer Kontrolle geratene Fahrgastschiff „Schaprode“ hat im Hafen von Neuendorf auf Hiddensee offenbar einen viel größeren Schaden angerichtet als zunächst eingeschätzt. Kurdirektor Alfred Langemeyer überprüfte gestern mit Vertretern der Reederei-Versicherung den Ort des Unfalls vom Dienstagabend (OZ berichtete). Bürgermeister Thomas Gens danach: „Ich habe keine genaue Zahl, aber die zunächst genannten 60 000 Euro Schadenssumme werden mit Sicherheit deutlich übertroffen.“ Es habe sich herausgestellt, dass die komplette Steganlage im Nordostbereich des Hafens aus der Verankerung gerissen und um 30 Zentimeter verschoben worden sei. „Zudem sind große Teile der Buhnenanlage im Hafeneingang kaputt, die Beleuchtung und mehrere Dalbenanlagen zerstört“, betonte Gens. Zu den Schäden, die der Gemeinde entstanden sind, kommen drei Boote von Privatleuten, die vom Fahrgastschiff gerammt und damit versenkt wurden.

Die Versicherungsvertreter der betroffenen Reederei Hiddensee hielten sich gestern mit Aussagen zu Schadenssummen zurück. Wie berichtet, war die Fähre des Unternehmens mit etwa 30 Personen an Bord beim Anlegemanöver außer Kontrolle geraten und hatte im Gang „Voll zurück“ für Zerstörung gesorgt. Hartmut Richter von der Wasserschutzpolizei bestätigte gestern, dass die Motorfernsteuerung des Schiffes ausgefallen sei und der Kapitän keine Chance gehabt habe, den Unfall zu verhindern, bei dem zum Glück niemand verletzt wurde. Warum es zu der technischen Panne kam, werde weiterhin untersucht.

Bis die Reparatur im Hafen beginnt, werde es noch dauern — wegen der nötigen Schadensklärung mit der Versicherung, schätzte derweil Gens ein. Der Fährverkehr ist nicht eingeschränkt, da der Passagierkai in Neuendorf von dem Crash unbeeinträchtigt blieb.

A. Loew

 

 

dagmar Verfasst von:

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